Trolle sind in Norwegen allgegenwärtig…

… also ging es zu den Trollstigen. Der Weg dorthin war erneut von Schnee und Eis geprägt (gott sei dank nicht auf der Straße sondern nur daneben). Da wir aus Süden und damit von oben (höhentechnisch gesehen) kamen bedeuteten die Trollstigen für uns, mit bis zu 10% Gefälle 11 Serpentinen herunter zu fahren. Ungefähr auf der Hälfte, in einer dieser sehr engen Kurven mussten wir kurz stehen bleiben für ein anderes Auto. Da kam eine Norwegerin zu uns ans Fenster und sagte uns, dass ein Mountain Jumper leicht herunter kommt und an uns vorbei fliegt. Und, kaum hat sie es ausgesprochen ist ein Mensch mit einer Art Fledermauskostüm in unfassbarer Geschwindigkeit an uns auf Kopfhöhe vorbei in die Tiefe geschossen um kurz vor dem Aufprall die sprichwörtliche Reißleine zu ziehen und tatsächlich heil am Boden zu Landen. Eigentlich ist dies dort seit langem verboten, da hierbei, wen wundert’s, immer wieder Springer zu Tode kommen, aber beeindruckend war es schon…!

Um die Trollstigen komplett zu machen, stand noch die sogenannte Trollwand auf dem Plan. Ziemlich steil und ziemlich hoch. Sie verdankt ihren Name den so genannten versteinerten Trollnasen, gemeint sind die vielen Spitzen auf dem Berg. Nun ja… 🙂

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