Wir hatten Besuch…

…und zwar von der http://www.raget.li Crew, namentlich Christoph und Sonja aus der Schweiz.

Die beiden sind, ähnlich wie wir, mit ihrem super schönen Bus ein halbes Jahr quer durch Europa gefahren. Nachzulesen hier: www.raget.li

(Raget.li = Rakete)

Leider war während dieser zwei Wochen das Wetter so la la und der Wind wollte sich nicht wirklich von seine guten Seite zeigen, aber das hat unserer Stimmung keinen Abbruch getan, im Gegenteil.

So blieb viel Zeit sich über die gemachten Reiseerfahrungen auszutauschen, was höchst interessant war, da viele Ziele deckungsgleich mit unseren waren.

Wir haben die Zeit sehr genossen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der Schweiz (wo dir beiden nun schon wieder sind) zum gemeinsamen Snowkiten.

Tja, und dann sind heute leider auch noch Tigga und Nicky nebst nettem „Anhang“ wieder Richtung Deutschland aufgebrochen. Auch sie hatten nicht allzu viel Glück mit dem Wind, und auch auf einen überschwemmten Campingplatz hätten sie sicher verzichten können.

(Das Meer kam über den Campingplatz)

Dennoch war die Stimmung wie immer familiär entspannt und der gemeinsame Weihnachtsmarktbesuch ist bereits in Planung.

Wir werden derweil, bei schönstem Sommerwetter, noch eine weitere Woche hier in aller Ruhe verbringen (jetzt, wo alle feriengebundenen Urlauber wieder weg sind), und den Ausklang unserer phantastischen Reise in vollen Zügen genießen.

Das nächste Update wird von daher wieder aus der Heimat erfolgen, auf die wir uns nach nunmehr einem Jahr wieder freuen 🙂

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Tops und Flops der Europareise…

Fast 40.000 km, über 20 Länder, unzählige Städte, Orte, Strände… Da fällt es nicht leicht ein Gesamtfazit im Sinne eines Rankings zu erstellen. Wir versuchen es trotzdem mal, wohl wissend dass es im Grunde noch viel mehr echte Highlights gab…

 

Landschaftlich schönstes Land:

Norwegen. Vor allem durch die Fjordlandschaft im Westen & die Lofoten.

 

Kulturell am beeindruckendsten:

Marokko, positiv wie negativ. Gefolgt vom Baltikum (durch den Mix verschiedenster Kulturen)

 

Bestes Gesamtpaket:

Portugal. Interessante Städte, schöne Landschaften, Traumstrände + freundliche, hilfsbereite Menschen.

 

Große und kleine Städte die uns begeisterten:
Sevilla, Stockholm, Tallinn, Budapest, Marrakech und – Achtung! – Schwerin

(Die Auflistung der unzähligen netten Dörfer Südeuropas oder Norwegens würde hier den Rahmen sprengen)

 

Die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten:

Alhambra (Granada). Mezquita (Cordoba). Kathedrale (Sevilla)

Geisterstadt Pompej (Italien)

Medina Marrakesch & Platz Djeema El-Fna (Marokko)

Berg der Kreuze (Litauen)

Kachel-Kirche Almancil & Knochenkappelle in Evora (beides Portugal)

 

Wo wir uns rundum wohlgefühlt haben:

Andalusien (Spanien). Insbesondere Tarifa. Ruhe und Natur + sehenswerte Städte.

Halbinsel Peljesac mit kleinem Küstenort Viganj (Kroatien)

Sant Pere Pescador (Spanien). Strand, Stadt, Berge, Meer & perfekte Kitebucht – hier stimmt alles!

 

Die beeindruckendsten Erlebnisse:

Die Stille in der Sahara erleben (Erg Chebbi / Marokko)

Im Schnee und in der Mitternachtssonne am Polarkreis zu stehen (Norwegen).

Klettertour und Aussicht am Preikestolen & Gletscher aus nächster Nähe (Norwegen)

Durch das Gefängnis von Tallinn gehen (Estland).

Umgeben von gefühlt 1 Millionen Kreuzen auf dem Berg der Kreuze stehen (Litauen)

Mit dem eigenen Boot durch den Geirangerfjord, vorbei an tosenden Wasserfällen (Norwegen).

Die Atmosphäre in Auschwitz hautnah spüren (Polen).

Die früh morgendlichen Muezzin-Gesänge in Ouarzazate, die sich akkustisch alle auf dem dortigen Campingplatz zu treffen scheinen

 

Campingplätze die es uns angetan haben:

Camping Andenes (Andenes, Norwegen). Am Ende der Welt mit karibischem Strand gesäumt von Schären.

Camping Antony Boy (Viganj, Kroatien). Entspannte Atmosphäre trotz Hochsaison.

 

Die schönsten Frei-Steh-Plätze:

Bocca do Rio, Praia Amado, Santo Andre (alle Portugal)

Haukland auf den Lofoten (Norwegen)

Buchten an der Atlantikstraße (Norwegen)

 

Unsere Flops:

Ostküste Spaniens. Zuviel Beton, zu viele Bettenburgen.

Nordwesten Spaniens. Irgendwie nichts „besonderes“.

Nordosten Schwedens. Vor allem die E4 mit langweiligster Autofahrt.

Oslo – nicht wirklich schön, dafür unfassbar teuer!

Norwegische Bierdose – hält als Ersatz-Auspuff nicht länger als 500km.

Marokkanische Straßen und lettische Pisten.

2 x Schraube im gleichen Reifen.

Zollgebühren bei einem Kite-Import nach Kroatien (halber Neuwert).

Der Kurierdienst DHL den wir niemals wieder nutzen werden.

 

Und sonst noch…

Angenehmster Fahrstil: Spanier. Gänzlich ohne Stress und Hektik (außer Sevilla, da zählen auch rote Ampeln nicht).

Der schlimmste Fahrstil: Polen. Rasen und Überholen ohne Rücksicht.

Unsere Lieblings-Nationalität: die Holländer. Freundlich, offen, immer entspannt und gut drauf.

Sinnvollstes Zubehör bzw. Ausstattung: WLan-Richtantenne, Solaranlage, ADAC & ACSI-Campcard und Tankgasflasche.