Die ersten Tage zu Hause…

… naja, als unser „zu Hause“ kann man es im Grunde noch nicht bezeichnen, denn wir haben vor unserer Abreise schließlich nur wenige Tage in unserer neuen Übergangswohnung in Duisburg verlebt. In sofern fällt die Umstellung vom Reisenden zum wieder Sesshaften doppelt schwer.

Die ersten Ansätze vom „normalen“ Alltag haben uns ereilt. Gänge zu Ämtern, Telefonate mit Versicherungen, dies und das organisieren etc. sind an der Tagesordnung.

Unsere Gelassenheit und zumeist gute Laune hat bisher noch nicht gelitten. Die größte Umstellung verlangt allein das Wetter von uns. Wer innerhalb eines Jahres quasi nur maximal 10 Regentage hatte, der hat schon schwer mit den hiesigen Bedingungen zu kämpfen. Das „schlimmste“ dabei sind die immer grauen Tage. Etwas derartiges haben wir in 365 Tage so niemals erlebt. An diesem Punkt wünscht man sich dann doch hin und wieder zurück an einen Punkt südlich der Pyränen.

Auffällig auch wie wenig Lebensfreude man hier sieht. So grau das Wetter, so grau scheinen auch viele Gesichter und, noch schlimmer, die Gedanken zu sein. Die positive Lebenseinstellung des Südens, die vermissen wir noch mehr als das schöne Wetter und das liegt nicht am eher gewöhnungsbedürftigen Duisburg. Gleiches konnten wir auch in Düsseldorf etc beobachten.

Nun denn, unser  Wohnmobil steht aktuell in der Werkstatt unseres Vertrauen um TÜV, Inspektion und einen Satz neue Reifen zu bekommen. Anschließend geht es über den Winter in die heute frisch angemietete nagelneue Halle in Duisburg Orsoy.

Morgen früh führt mich der Weg zur Kernspintomografie um herauszufinden was mein seit nun 2 Wochen dickes und blockiertes Knie für Probleme hat und vor allem wie man es wieder in Ordnung bringen lassen kann.

Mal schaun was der morgige Tag für Überraschungen bereit hält…

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