Tops und Flops der Europareise…

Fast 40.000 km, über 20 Länder, unzählige Städte, Orte, Strände… Da fällt es nicht leicht ein Gesamtfazit im Sinne eines Rankings zu erstellen. Wir versuchen es trotzdem mal, wohl wissend dass es im Grunde noch viel mehr echte Highlights gab…

 

Landschaftlich schönstes Land:

Norwegen. Vor allem durch die Fjordlandschaft im Westen & die Lofoten.

 

Kulturell am beeindruckendsten:

Marokko, positiv wie negativ. Gefolgt vom Baltikum (durch den Mix verschiedenster Kulturen)

 

Bestes Gesamtpaket:

Portugal. Interessante Städte, schöne Landschaften, Traumstrände + freundliche, hilfsbereite Menschen.

 

Große und kleine Städte die uns begeisterten:
Sevilla, Stockholm, Tallinn, Budapest, Marrakech und – Achtung! – Schwerin

(Die Auflistung der unzähligen netten Dörfer Südeuropas oder Norwegens würde hier den Rahmen sprengen)

 

Die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten:

Alhambra (Granada). Mezquita (Cordoba). Kathedrale (Sevilla)

Geisterstadt Pompej (Italien)

Medina Marrakesch & Platz Djeema El-Fna (Marokko)

Berg der Kreuze (Litauen)

Kachel-Kirche Almancil & Knochenkappelle in Evora (beides Portugal)

 

Wo wir uns rundum wohlgefühlt haben:

Andalusien (Spanien). Insbesondere Tarifa. Ruhe und Natur + sehenswerte Städte.

Halbinsel Peljesac mit kleinem Küstenort Viganj (Kroatien)

Sant Pere Pescador (Spanien). Strand, Stadt, Berge, Meer & perfekte Kitebucht – hier stimmt alles!

 

Die beeindruckendsten Erlebnisse:

Die Stille in der Sahara erleben (Erg Chebbi / Marokko)

Im Schnee und in der Mitternachtssonne am Polarkreis zu stehen (Norwegen).

Klettertour und Aussicht am Preikestolen & Gletscher aus nächster Nähe (Norwegen)

Durch das Gefängnis von Tallinn gehen (Estland).

Umgeben von gefühlt 1 Millionen Kreuzen auf dem Berg der Kreuze stehen (Litauen)

Mit dem eigenen Boot durch den Geirangerfjord, vorbei an tosenden Wasserfällen (Norwegen).

Die Atmosphäre in Auschwitz hautnah spüren (Polen).

Die früh morgendlichen Muezzin-Gesänge in Ouarzazate, die sich akkustisch alle auf dem dortigen Campingplatz zu treffen scheinen

 

Campingplätze die es uns angetan haben:

Camping Andenes (Andenes, Norwegen). Am Ende der Welt mit karibischem Strand gesäumt von Schären.

Camping Antony Boy (Viganj, Kroatien). Entspannte Atmosphäre trotz Hochsaison.

 

Die schönsten Frei-Steh-Plätze:

Bocca do Rio, Praia Amado, Santo Andre (alle Portugal)

Haukland auf den Lofoten (Norwegen)

Buchten an der Atlantikstraße (Norwegen)

 

Unsere Flops:

Ostküste Spaniens. Zuviel Beton, zu viele Bettenburgen.

Nordwesten Spaniens. Irgendwie nichts „besonderes“.

Nordosten Schwedens. Vor allem die E4 mit langweiligster Autofahrt.

Oslo – nicht wirklich schön, dafür unfassbar teuer!

Norwegische Bierdose – hält als Ersatz-Auspuff nicht länger als 500km.

Marokkanische Straßen und lettische Pisten.

2 x Schraube im gleichen Reifen.

Zollgebühren bei einem Kite-Import nach Kroatien (halber Neuwert).

Der Kurierdienst DHL den wir niemals wieder nutzen werden.

 

Und sonst noch…

Angenehmster Fahrstil: Spanier. Gänzlich ohne Stress und Hektik (außer Sevilla, da zählen auch rote Ampeln nicht).

Der schlimmste Fahrstil: Polen. Rasen und Überholen ohne Rücksicht.

Unsere Lieblings-Nationalität: die Holländer. Freundlich, offen, immer entspannt und gut drauf.

Sinnvollstes Zubehör bzw. Ausstattung: WLan-Richtantenne, Solaranlage, ADAC & ACSI-Campcard und Tankgasflasche.