Norwegen, Andenes, 00:08 Uhr, die Sonne lacht…

… so schaut es hier um kurz nach Mittagnacht aus.  Es ist quasi taghell…

(in der Realität ist das Licht wesentlich heller als auf den Fotos zu sehen)

Die Nacht wird zum Tag. Und der Tag bleibt Tag. Es ist immer “ Tag“.

Kleiner Spaziergang um 03:00 „Nachts“, nichts ungewöhnliches hier…

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DAS ist Norwegen…

… Schroffe Bergwände. Saftig grüne Wiesen. Kleine rote Fischerhäuser. Einsamkeit. Ein paar Schafe. Das ist Norwegen wie man es sich vorstellt. Und das findet man hier auf den Lofoten. Und nicht zu vergessen: der Stockfisch. An wirklich jeder Ecke wird er auf den großen Holzgestellen getrocknet (was man leider auch riecht). Und um dem noch einen oben drauf zu setzen, gibt es hier unglaublich schöne Traumstrände. Türkisfarbenes Wasser, feinster weißer Sandstrand – und dahinter auch noch ein Parkplatz für unser Womo. Ja, die Lofoten leben eindeutig von Extremen und Kontrasten. Man kann es oft gar nicht fassen, dass hinter den kargsten Bergen und Felswänden plötzlich feinster Sandstrand wartet.

Wir haben die Lofoten von unten nach oben erkundet. Angefangen in Å (ja, so heißt der Ort wirklich), über Reine und Hamnoy. Dann die Traumstrände im Ramberg und Haukland (unbedingt vorbeifahren!).

Ein bißchen Kultur gab es auch, wie z.B. das Stockfischmuseum (in A) und das Vikingermuseum (in Borge) – beide sehr interessant. Danach will man erstmal kein Fisch mehr essen und wäre dafür ganz gern ein Vikinger (fressen, saufen, erobern).  Der Stockfisch (= getrockneter Fisch) bzw. seine Verarbeitung wurde übrigens vor vielen Hundert Jahren von den Italienern nach Norwegen gebracht. Und prompt kam, als wir das Museum besuchten, eine riesige Reisebus-Ladung Italiener angetrabt, und hat das Museum „bevölkert“. Sehr amüsant.

Auch Nusfjord (UNESCO-Kulturerbe) haben wir besucht. Sehr einsam liegen die wirklich malerische Stelzenhäuser (gefühlt) am Ende der Welt, aber dafür Eintritt zu verlangen, fanden wir etwas unverschämt.

Ansonsten ist die Landschaft einfach atemberaubend – wir können uns auf dem Weg oft gar nicht entscheiden wo hin wir schauen sollen und aus welchem Fenster wir die Kamera halten.

Apropos Weg: der führt uns jetzt, wie so oft, nach Norden. Genauer nach Andenes. Dort sollte (hoffentlich) nichts im Wege stehen, die Mitternachtssonne in seiner ganzen Pracht zu bewundern. Sofern keine Wolken aufziehen (aktuell sieht es gut aus – Daumen drücken!).