Die Kurische Nehrung…

… Viel wird erzählt und geschwärmt über die Kurische Nehrung. Für uns war sie leider eher ein Reinfall. 32 EUR für die Fährüberfahrt von, wir schätzen mal, 100 Metern Wasser die die Nehrung vom Festland trennt. Weitere 20 EUR für die Einfahrt in den Nationalpark, was die Nehrung  ist. Gut 40 Kilometer Richtung Nida, dem westlichsten Ort der Nehrung (kurz vor der Grenze zu Russland) auf wirklich extrem holprigen Straßen. Keine Parkplatzmöglichkeit in Nida für unser Wohnmobil. Die Dörfer sind nett, mit kleinen Holzhäusern – aber davon hatten wir ja schon unzählige woanders, und noch schöner gesehen. Die bekannten Dünen sind nicht direkt anzufahren, sprich es wäre ein langer Fußmarsch bei geschätzten 40 Grad geworden. Zudem für uns fraglich ob die Düne so beeindruckt, wenn man wie wir schon die Düne Pyla in Frankreich oder die Sahara gesehen hat. Am eigentlich schönen Strand ist der Untergrund im Wasser selbst unangenehm steinig. Das Wasser der Ostsee sehr trübe und eher stinkend (die Badeshorts mussten wir danach erst einmal gründlich durchwaschen weil sie enorm stank…). Weitere 30 EUR (!) wollten wir nicht für den nicht am Wasser liegenden einzigen Camping auf der Nehrung bezahlen, also ging es am gleichen Tag zurück aufs Festland.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir waren in jeder Beziehung von dieser Nehrung enttäuscht. Von daher lautet unser Fazit: Einmal und nie wieder.

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