La Rochelle und viele Inseln…

… waren von viel Sonne geprägt! Kein Wunder, schließlich befinden wir uns aktuell an der Cote de Lumiere, der „Küste des Lichts“, die mit ihren durchschnittlich 2600 Sonnenstunden pro Jahr die sonnenreichste Ecke am Atlantik ist.

Eine neue französische Lieblingsstadt haben wir für uns auserkoren: La Rochelle.

Eine wirklich sehenswerte, alte Hafenstadt mit einer sehr beschaulichen Altstadt, die von unzähligen Arkadengängen gesäumt ist. Auf dem Marktplatz tummeln sich die Leute. Mittags sitzen Jung und Alt an der einladenden Hafenpromenade. Leider hatte das bekannte „Musee des Automates“ (Museum mit ca. 300 beweglichen Figuren) unerwarteter Weise geschlossen. So blieb es bei einem schönen Stadtbummel.

Seitdem befinden wir uns sozusagen auf „Insel-Hopping-Tour“.

Die Ile d’Oleron haben wir eigentlich nur flüchtig erkundet, da zum einen ausnahmsweise Wolken und Regen einsetzten, und zum anderen die großen Womo-Verbotsschilder an unzähligen Straßen und Stränden die Lust auf einen Aufenthalt vermiesten.

Die Ile de Re haben wir dafür umso mehr in unser Herz geschlossen.

Alles ist kleiner, ruhiger als auf der Ile d’Oleron, und die kleinen Dörfer mit ihren strahlend-weißen Häuschen wirklich hübsch. Wie sich es für eine Fahrradinsel gehört, haben auch wir eine kleine Tour auf dem Drahtesel unternommen. Die Radwege sind perfekt ausgeschildert, und innerhalb weniger Kilometer ist man im nächsten kleinen Fischerdorf angekommen.

La Flotte war dabei unser Favorit (klein und ursprünglich, dabei nicht so überlaufen wir der Hauptort der Insel, Saint-Martin). Saint-Martin-de-Re trägt seinen Namen „Saint-Tropez der Atlantikküste“ zu Recht. Die Hafenbucht, die kleinen raus geputzten Restaurants, alles ist etwas schicker und teurer. Dennoch sehr nett und einen Besuch wert. Auch Les Portes im Nordosten der Insel kann sich in Sachen „hübscher Ort“ in die ersten Ränge einordnen. Das typische Frankreich-Klischee (weiße Häuschen mit bunt-bemalten Fensterläden und blühendem Flieder) findet man hier sehr schnell. Unser Stellplatz für die Zeit auf der Insel war übrigens vor dem Camping Le Platin in Rivedoux (direkt am Anfang der Insel rechts; 10 EUR, dafür direkter Blick und Zugang zum Strand und Nutzung aller Campingeinrichtungen).

Die Ile de Noirmoutier wird voraussichtlich unser letzter Inselkandidat. Hier sitzen wir aktuell an der Nordspitze, in L’Herbaudiere, auf einem einfachen, aber grandiosen Campingplatz (Camping La Pointe / 8,50EUR/Nacht zzgl. Strom 3,50EUR). Nur ca. 5m vor unserer Sonnenliege plätschert der Atlantik dahin, der Hafen mit unzähligen Bars und Restaurants ist gleich um’s Eck. Viele kleine tolle Buchten und Strände.  Nicht überlaufen, alles ist ruhig und sehr entspannt. Ja, es geht uns seeeeehr gut 🙂

Dennoch werden wir heute wahrscheinlich die Küste langsam weiter hoch rollen. Mal schaun wie die Gezeiten stehen, ob wir durch das Meer fahren können, was sich ein interessantes Erlebnis wird, oder doch die Brücke nehmen „müssen“ 🙂

Wir werden berichten… 😉

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