SPO…

… oder anders gesagt: Sankt Peter Ording. Hier sind wir nun.

Die Fahrt bis Hamburg was bestens, auch wenn es so einige Baustellen auf der A1 gibt (vom dauerhaften LKW Überholverbot ganz abgesehen 😉  ).

In HH dann, vor dem Elbtunnel, war Schluss mit bestens. 18km in 2 Stunden. Stau wie er schöner kaum sein kann…

Letztlich kamen wir gegen 22 Uhr am Montagabend in SPO an, haben kurz das „Freisteh- Potential“ ausgelotet (extrem viele „Buh-Schilder“), was uns am Ende auf den Platz „Reisemobilhafen“ getrieben hat (Nacht 12EUR/ Strom 3EUR).

Gestern haben wir zu unserer „freudigen“ Überraschung erneut festgestellt, dass einer unserer Hinterreifen seine Luft nicht dauerhaft hält. Das erste Mal haben wir dies in der Normandie bemerkt. Scheinbar muss doch etwas im Reifen stecken…

Kurzer Hand ging es rüber ins 12 Kilometer entfernte Garding in die dortige Reifenwerkstatt.

30 Minuten später und 37 EUR ärmer war der Reifen vom Übeltäter, einer kleinen Schraube, befreit, repariert und wieder am Auto montiert. Der informierte Leser hat nun bemerkt, dass wir dazugelernt haben und dieses mal nicht, wie noch in Marokko, neue Reifen gekauft haben 😉

Mit wieder funktionstüchtigem Reifen ging es entspannt zurück nach SPO. Ein längerer Spaziergang durch die Orte von SPO (Dorf und Bad) folgte sowie ein kurzer „Check“ des Strandes (gut 20 Kiter waren hier auf dem Wasser bei klasse Wind aber auch nur 11 Grad Wassertemperatur, was uns deutlich zu kalt ist). Danach ging es rein zu „Gosch“ Fisch essen und anschließend plantschen im Salz- und Wellenschwimmbad „Dünen-Therme“.

Heute, eher gesagt gleich, werden wir gemütlich weiter Richtung Norden rollen.

Entgegen der ursprünglichen Planung nehmen wir uns etwas mehr Zeit mit der Ankunft in Norwegen, da uns Wetter und Natur in Norge noch nicht sooo ganz „passen“.

Von daher erkunden wir vorerst ein paar Ecken des schönen Dänemarks. Und, wenn der Wetterbericht stimmt, dies bei schönstem Sonnenschein…

…wir werden berichten 😉

(Fast) alles drin…

… heute haben wir 2 Stunden in der Halle verbracht um zu schauen, wie auch noch das Boot in die Heckgarage passt, das heißt OHNE die dann noch anzumontierende Bühne zu nutzen.

Nachdem wir das damals für das Boot extra gebaute Gestell etwas modifiziert haben, passt nun ganz bequem das Boot und der Roller (und natürlich das gesamte Kitesurf-Zeug) in die Garage.

Nur die Falträder müssen draußen bleiben, da wir uns entschieden haben doch noch eine 2. graue deutsche 11kg Gasflasche (sicherheitshalber und für den neuen Gasgrill) mit zu nehmen (Flasche UND Räder haben ziemlich genau nicht mehr gepasst).

Der Norden kann also kommen. Montag geht es in einem Rutsch hoch nach DK J

(Griechenland 2009)

(Hier, für Interessierte, der ganze Bericht Griechenland Mai/Juni 2009)

Norwegen, wir kommen…

… alles ging schneller als erwartet.

Unsere Erledigungen wie Steuerberater, Impfungen, Ohrenarzt und neue Literatur kaufen war in zwei Tagen erledigt.

Zuvor haben wir natürlich die geliebte Familie endlich mal wieder gesehen. Einige Freunde haben wir schon getroffen, weitere folgen noch.

Unser Wohnmobil haben wir inklusiver frischer Inspektion bereits heute wieder aus der Werkstatt abholen können, den Roller holen wir Freitagnachmittag aus der Inspektion.

Samstag wird dann geprüft, ob wir das Motorschlauchboot ebenfalls zuladen und wenn, ob der Roller weiterhin in der Heckgarage mitfährt oder er auf die (dann wieder anzubauende) Bühne muss.

Sonntag treffen wir dann noch Freunde zum Frühstück, erledigen die letzten Dinge und Montag geht es endlich los, hoch in den Norden.

Wir freuen uns sehr auf Norwegen – auf Elche, Walsafaris, grandiose Fjordlandschaften, Gletscherwanderungen, die Mitternachtssonne und und und…

Für den Hinweg haben wir uns entschieden, am nördlichen Ende Dänemarks überzusetzen und nicht bereits die Fähre ab Kiel zu nehmen. So können wir auch noch ein wenig von Dänemark sehen.

Die Zeit zu Hause war schön, aber mit jedem weiteren Tag hier wird der Wunsch des Weiterfahrens gleichermaßen größer 🙂

Und jetzt, jetzt schauen wir uns, quasi als Einstimmung, die beiden Norwegen DVD`s von Golden Globe an 🙂

Heimaturlaub…

… am Donnerstag sind wir wie geplant durch Deutschland und in die Heimat gefahren.

Hier wollen wir das kleine Motorschlauchboot zuladen, denn die norwegischen Fjorde sind das nächste Ziel und der Sommer steht auch bald vor der Tür.

Und da wir gerade hier sind, geht am Dienstag das WoMo für zwei, drei Reparaturen in die Werkstatt und die Honda zur verdienten Inspektion.

Die Zeit dazwischen nutzen wir um ein paar Dinge zu erledigen sowie Familie und Freunde zu treffen.

Ach ja, nach Etretat sind wir langsam hoch die uns nun wieder bekannte Küste Frankreichs bis zur belgischen Grenze hochgerollt.

Auch wenn wir jedes Mal wieder gerne in dieser Ecke Frankreichs sind, sparen wir uns hierauf weiter einzugehen und verweisen der einfachheithalber auf unsere kleinen Reisen aus 2008 und 2009.

Frankreich 2009

Frankreich 2008

PS:

„Der April in Zahlen“ wird im Laufe des morgigen Abends zusammengestellt und wie gewohnt veröffentlicht.

Regen, Kälte, 10 Grad – der Start bis Trier

Regen. Den ganzen Tag nur Regen. Schnell weg hier. Nachdem unser Wohnmobil mit Bravour den TÜV gemeistert hat, heißt es, die letzten Sachen verstauen, und los geht’s. Kurz vor 19 Uhr sind wir endlich auf der Bahn. Ein langer anstrengender Tag und die Dunkelheit fordern schnell ihren Tribut: nach guten 250km ist Schluss. Ein Stellplatz in Trier, direkt am Moselufer (Straße: In den Moselauen), wird unser erster Stopp auf unserer Reise sein, dem noch unendlich viele folgen…