Ein paar Eindrücke…

… vom Testival in Empuriabrava.

Bisher haben es der Wind und das Wetter recht gut mit uns gemeint.

Armin (Flysurfer) mit einem Gleitschirm auf dem Wasser…! 🙂

Hatte selbst das Vergnügen die neuen Speed 15er und 19er zu testen, einer wird wohl meiner

Der Weiße in der Mitte ist ein 14,5 Proto von Spleene, fühlte sich sehr gut an.


Wir sind gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Was der heutige Abend bringt ist aber schon mal klar, die große Testival Party… 😉

Zurück zum Anfang…

… gestern lautete das Ziel:

Empuriabrava bzw. erst mal St. Pere Pescador.

Der Weg führte quer durch eine wunderschöne Berglandschaft. Auf den Bergspitzen herrschte zum Teil noch Skibetrieb.

(1.800 Meter)

Nach ca. 220km und 4 Stunden Fahrt (mitten durch die Berge fahren hat seinen „Zeit“ Preis), sind wir auf dem Campingplatz Aquarius in St. Pere Pescador angekommen (mit ADAC Card Rabatt 15 EUR/Nacht inkl. Strom und freiem Wlan).

Der Wind hatte 15-19 Knoten, also direkt das Kite-Geraffel aus dem Auto und zum Strand.

Dummerweise hat er nach und nach auf 12 Knoten abgenommen, womit es gerade mal für einmal Hin- und Herfahren gereicht hat.

Aber wir sind ja nun einige Tage hier,  in sofern werden wir wohl noch genug Gelegenheit bekommen nach so lange Zeit mal wieder öfter auf`s Wasser zu kommen.

Abends dann sind Tigga und Nicky wieder zu uns gestoßen und es kam wie es kommen musste… der Kopf schmerzt immer noch 🙂

Nach einem Sonne-/Wolken-Mix hat es vorhin etwas geregnet. Wir denken das war das letzte Mal Regen für eine laaaaaange Zeit, zu mindest wenn man dem Wetterbericht glauben darf. Und das machen wir einfach mal…  🙂

Stiere und Shopping…

… unser Weg führte uns nach Pamplona. Ca. 5 km vor dem Stadtzentrum haben wir auf dem Camping „Ezcaba“ für 23 EUR/Nacht inkl. Strom eingecheckt (spätestens an den Campingplatzpreisen merkt man wieder, dass man nicht mehr in Portugal ist).

Von hier aus ging es mit dem Roller ins junge Stadtzentrum (Pamplona hat mehrere Universitäten), wo wir uns auf die Suche nach der „Stierroute“ begeben haben. Im Grunde auch der Hauptgrund unserer „Reise“ nach Pamplona.

Steht man auf der Route, beschleicht einen schon ein mulmiges Gefühl, dass hier einmal im Jahr die Stiere zur Arena durchgetrieben werden. Wir möchten in dieser Zeit zu mindest nicht in einer dieser Gassen stehen… und „verstehen“ warum der ein oder andere sich Mut antrinken muss…

Von Pamplona führte uns der Weg Richtung Süden, in die wüstenartige Landschaft „Bardenas Reales“. Eine kleine Teerstraße führt ca. 10 km in den Park, von dort gehen dann unendliche viele Kilometer Piste in diese faszinierende Landschaft. Zeitweise haben wir uns an Marokko erinnert gefühlt.

Nach diesem Ausflug steuerten wir unser Tagesziel an: Andorra.

Auf dem Weg dorthin haben wir auf einem Camping am schönen Lago de Baraslona halt gemacht (22EUR/Nacht inkl. Strom).

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Andorra.

Nach einem ersten Versuch einfach quer über die Berge zu fahren (über super schmale Sträßchen und steile und enge Serpentinen), sind wir nach 15km wieder umgekehrt und haben uns für die längere aber bequemere große Nationalstraße nach Andorra entschieden.

(auf demWeg, langsam fängt alles an zu Blühen)

Auf dem Campingplatz „Valira“ direkt am Stadtzentrum der Hauptstadt Andorra la Vella haben wir ein nettes Plätzchen für 23EUR inkl. Strom und freiem WiFi gefunden.

(Blick Ausfahrt vom Campingplatz)

Die Stadt selbst ist anders als erwartet. Im Grunde ist sie eine einzige nicht besonders hübsche, endlose Shoppingmeile. Es scheint nur zwei Gründe zu geben hier her zu kommen. Skifahren und Einkaufen. Wir haben allen Versuchungen widerstanden, denn tatsächlich brauchen wir weder eine neue Uhr noch ein iPhone oder sonst was und sind am Abend in eine der größten Thermen der europäischen Bergwelt gegangen.

Draußen im 34Grad warmen Wasser sitzend auf die Berge schauen ist bei weitem spannender, als das 99ste Elektronikspielzeug zu kaufen.

(Hier ein etwas schöneres der Stadt. Wir erspaaren uns und euch Bilder vom Shopping Teil. Einfach eine nicht enden wollende häßliche Einkaufsstraße(n) vorstellen die in einem eigentlich schönen Tal liegt 🙂  )

Heute morgen zeigt das Thermometer gegen 8 Uhr keine 2 Grad.

Wir haben gesehen was wir sehen wollten und was wir nicht sehen wollten J.

Es geht weiter in wärmere Gefilde. Langsam aber sicher in Richtung Küste,  Empuriabrava und das Kite Event rufen. Am 02. April geht`s los…

Ein Hospital auf hoher See und kostenloser Wein

Hier wie versprochen noch ein paar Impressionen aus Nordspanien.

Bevor wir über die Grenze fuhren, ging es noch in das portugiesische Viana do Castelo. Wir hatten uns ein Hospitalschiff, die „Gil Eannes“, ausgeguckt die wirklich beeindruckend war. Seit 1955 im Einsatz auf hoher See, wurde es 1997 zum Museum umfunktioniert. Von der Küche bis zum OP-Saal ist noch alles originalgetreu erhalten. Etwas beklemmend aber ziemlich interessant…

Spanien war dann schnell erreicht, Santiago de Compostella auch. Offenbar hat es nicht sein sollen, denn nach 3 Runden durch die Stadt haben wir nicht ansatzweise einen Parkplatz gefunden.

das Stadtschild bleibt das einzige Bild… 😦

Also ging es weiter an die Küste. Zunächst in die Fjord-Landschaft Galiziens, sehr schönes Panorama dort. Und traumhafte Strände (wie z.B. Playa Boco do Rio vor O Viso).

Ein geeigneter Übernachtungsplatz wollte sich jedoch nicht so recht finden, und die Campings sind hier doch tatsächlich noch alle geschlossen um diese Zeit. Also wählen wir einen „Ausweichplatz“ in Ferrol am Hafen.

Am nächsten Tag wartete die Costa Verde auf uns. Wer die komplette Küste fährt, rollt mal eben durch drei Provinzen (Galizien, Asturien, Kantabrien). Neben ein paar schönen Stränden (z.B. Playa de Sao Pedro), die jedoch wie wir finden insgesamt nicht mit den portugiesischen mithalten können, haben wir uns noch zwei sehenswerte Städtchen angeschaut, Llanes und Santillana del Mar. Letzterer war dann auch unser Nachtquartier. Llanes erinnert an ein Bergdorf in der Schweiz, hübsch, aber schon komisch sowas hier am Meer zu finden. Insgesamt ist die Landschaft extrem bergig, in der Verbindung mit der Architektur kommen Schweiz- und Sauerland-Assoziationen auf. Santillana del Mar gleicht einem Freiluftmuseum, das mittelalterliche Dorf steht komplett unter Denkmalschutz. Natürlich kaufen wir eine Flasche des für die Region bekannten Apfelweins, Sidra.

Weg von der Küste, hin zum Wein, hieß es dann gestern. Rioja und Navarra warten auf einen Besuch. Zugleich fahren wir damit einen Teil des „klassischen“ Pilgerwegs. Warum immer laufen, wenn man auch fahren kann? 😉 Mit dem Straßenschild Rioja beginnen die Weinberge (die jetzt natürlich noch alle kahl sind). Haro, das nette Weinstädtchen, wie unser Führer schreibt, ist größer als gedacht. Eine Bodega reiht sich an die nächste. In der Altstadt findet man unzählige Weinbars, die heut am Sonntag rappel voll sind. Wir wollen noch weiter. Überall sieht man Pilger, entweder allein oder in Gruppen. Hut ab! Navarra bietet dann noch mehr Weinberge, und deutlich schönere Städtchen als Rioja.

Unser Highlight aber: das Kloster Irache, dessen angeschlossene Bodega doch tatsächlich (für die Pilger) einen Weinbrunnen installiert hat. Ja, ihr habt richtig gehört, hier fließt Wein. KOSTENLOS! Leider gibt es eine Webcam so dass wir statt den geplanten 10 Kanistern nur die Gläser voll machen… 🙂

Stand der Dinge…

So, nachdem wir die West-Küste (Galizien) hinter uns gelassen haben, und auch die Costa Verde bestaunt haben, stehen wir nun in Santillana del Mar. Ein mittelalterliches Städtchen durch und durch.

Wenn wir wieder schnelles Internet haben, gibts mehr Infos und Bilder.

Ach ja, morgens geht’s auf  „Sauftour“… 😉 Wir fahren in die Provinz Rioja und dann ins Navarra. Prost…

Die letzten Tage in Portugal…

… sind gekommen.

Heute waren wir in Porto. Und sind es noch immer.

Isa schreibt gerade ein paar Zeilen und sucht das ein oder andere Bild heraus. Bericht folgt also gleich :).

Morgen geht es dann an die nördliche Spitze Portugals und, je nach dem, über die Grenze nach Nord-Spanien. Hier wollen wir noch die letzten „fehlenden“ Meter Küstenlinie (und etwas Umland) erkunden und dann um 2. April wieder in Empuriabrava (Bucht von Roses) zu sein.

Hier findet, wie jedes Jahr, ein Kitesurf-Testival statt (eine Wortwichserei aus Festival und Test) was wir  nutzen wollen, nicht nur um mal neues Material zu testen, sondern vor allem endlich mal ein paar Tage auf`s Wasser zu kommen, zu relaxen und mit Gleichgesinnten Spass zu haben.

Aber jetzt habe ich schon viel zu weit vorgegriffen… gleich kommt erst mal Porto 😉

Es geht zurück…

… bisher hatten wir vom Flamenco Festival noch nichts. Einerseits regnete es Abends immer Bindfäden. Andererseits wirkte Jerez am einzigen Abend an dem es nicht regnete, ziemlich ausgestorben. So fern es heute abend nicht regnet, starten wir einen erneuten und letzten Versuch, denn morgen geht es zurück nach Portugal.

In Portugal, in Silves, werden wir einen mobilen Reparatur-Service aus Deutschland treffen, der sich mal unser Sat-Antennen-Problem genauer anschaut. Das Ding mag sich seit Marokko nicht mehr mit der Bordspannung alleine drehen sondern nur noch mit Landstrom.

Nicht dass TV wichtig wäre, wir schauen tatsächlich extrem wenig Fern. Aber, wenn das Wetter am Abend so bescheiden ist wie im Moment, dann wäre es schon schön eine überall funktionierende Antenne auf dem Dach zu haben 🙂

Nun denn, morgen Nachmittag sind wir ggf. schlauer.

PS: einen Gasgrill haben wir hier in Spanien noch nicht erstehen können. Mal schaun, ob sich das in Portugal leichter realisieren läßt.

Ein Gasgrill muss her…

… auch wenn es als überzeugter Holzkohle-Griller schwer ist, Gas hat so seine Vorteile, wie weniger Geruchsbelästigung und ständige Einsetzbarkeit.

Also sind wir eben losgezogen einen Grill irgendwo zu erstehen. Doch Pustekuchen. Was wir nicht wußten, heute ist in Andalusien Feiertag.

Eigentlich war gestern Feiertag, aber wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, dann ist es ja kein richtiger Feiertag. Also wird einfach der „freie Tag“ auf den Montag geschoben.

Morgen geht`s also auf erneute Suche, derweil grillen wir selbst in der Sonne, denn heute ist der Sommer wieder zurück, zu mindest bis zum späten Nachmittag 🙂