Neues Heim…

… am Montag ist Notartermin. Es wird uns nach Korschenbroich verschlagen, genauer gesagt nach Steinforth-Rubbelrath, einen Steinwurf entfernt vom Schloss Dyck. Umgeben von Feldern und Wiesen und trotzdem in 16 Autominuten auf der Düsseldorf KÖ oder in 30 Minuten in Köln.

Wir hatten etwas gesucht mit dem gewissen Etwas und mit Charme, kein „nüchtener“ Neubau sondern ein Haus das Charakter hat. Spontan kamen da Gedanken über etwas Größeres, mit klaren Linien, vielleicht bodentiefe Fenster, nicht zu großer Garten. An ein Fachwerk hatten wir nicht gedacht. Doch als wir in dieses Haus kamen, hat es uns erwischt. Es strahlt eine Ruhe und Gemütlichkeit aus wie man sie nur aus dem Urlaub kennt. Auch den großen Garten haben wir sofort ins Herz geschlossen.

So werden wir wieder eine Erkenntnis der Reise in unseren Alltag übernehmen: weniger Lärm, mehr Ruhe! Statt direkt in der Stadt lieber auf dem Land leben und dennoch eine schnelle Anbindung an die rheinischen Metropolen haben. Aus unserer Sicht die ideale Kombination.

Wenn alles glatt läuft, wird Anfang Mai umgezogen. Wir sind gespannt…

 

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Altes, neues Leben…

… während Isabell mit Leib und Seele als Yoga-Lehrerin arbeitet, habe ich mich u. a. der Aufgabe verschrieben den Kölner Standort der wirklich tollen Münchner Werbeagentur http://www.klondike.de weiter auszubauen.

Und da Isabell viel in Düsseldorf arbeitet und ich in Köln haben wir die letzten Wochen genutzt ein Haus oder Hof auf „dem Land“ aber mit schneller Anbindung an beide Städte zu suchen. Und, es scheint, als ob wir gefunden haben, was wir suchten.

Wenn alles nach Fahrplan läuft können wir evtl. schon im Laufe des Aprils in das neue Heim ziehen.

So lange die Verträge nicht unterschrieben sind, verkneifen wir uns mehr Infos. Nur so viel, in unmittelbarer Nähe von Schloss Dyck, sehr ruhig, etwas Landwirtschaft drum herum, Felder, Wiesen, einige Schlösser, drinnen und draußen viel Platz und trotzdem in 16 Autominuten auf der Düsseldorfer KÖ oder 30 Minuten im Zentrum Kölns.

So richtig glauben können wir es erst, wenn die Tinte trocken und wir eingezogen sind. Wir sind gespannt ob auch weiterhin alles glatt läuft, es bleibt spannend…

Neuer Alltag…

… Ein kleines Update:

Isabell hat sich innerhalb kürzester Zeit als Yoga Lehrerin etabliert und kann sich vor Anfragen kaum retten. Der Unterschied zum damaligen Alltag ist nun eine wesentlich größere Selbstbestimmung und nach jedem Kurs viele glückliche Gesichter die sie anstrahlen.

Isabell ausnahmsweise mal als Teilnehmerin statt Lehrerin 😉 (Kurs mit Ralf Bauer): hier klicken

Seit Dienstag ist fix, dass ich ab Mitte März wieder in meinem angestammten „Bereich“ arbeiten werde und für eine tolle Münchner Werbeagentur den Kölner Standort weiter ausbauen werde. Eine höchst reizvolle und spannende Aufgabe auf die ich mich sehr freue.

Wenn die Tinte trocken ist gibt es an dieser Stelle mehr Infos hierzu.

Derweil verlassen wir geistig unsere Übergangswohung in Duisburg und orientieren uns wieder in Richtung unserer alten Heimat Düsseldorf.

In und um Düsseldorf suchen wir einen schönen Vierkanthof zum Kauf. Falls sich dies als länger andauernder Prozess herausstellen sollte, suchen wir eine schöne Wohnung zur Miete bis wir „unseren“ Hof gefunden haben.

Soweit ein kleines Update. Mehr Infos folgen bald…

Die ersten Tage zu Hause…

… naja, als unser „zu Hause“ kann man es im Grunde noch nicht bezeichnen, denn wir haben vor unserer Abreise schließlich nur wenige Tage in unserer neuen Übergangswohnung in Duisburg verlebt. In sofern fällt die Umstellung vom Reisenden zum wieder Sesshaften doppelt schwer.

Die ersten Ansätze vom „normalen“ Alltag haben uns ereilt. Gänge zu Ämtern, Telefonate mit Versicherungen, dies und das organisieren etc. sind an der Tagesordnung.

Unsere Gelassenheit und zumeist gute Laune hat bisher noch nicht gelitten. Die größte Umstellung verlangt allein das Wetter von uns. Wer innerhalb eines Jahres quasi nur maximal 10 Regentage hatte, der hat schon schwer mit den hiesigen Bedingungen zu kämpfen. Das „schlimmste“ dabei sind die immer grauen Tage. Etwas derartiges haben wir in 365 Tage so niemals erlebt. An diesem Punkt wünscht man sich dann doch hin und wieder zurück an einen Punkt südlich der Pyränen.

Auffällig auch wie wenig Lebensfreude man hier sieht. So grau das Wetter, so grau scheinen auch viele Gesichter und, noch schlimmer, die Gedanken zu sein. Die positive Lebenseinstellung des Südens, die vermissen wir noch mehr als das schöne Wetter und das liegt nicht am eher gewöhnungsbedürftigen Duisburg. Gleiches konnten wir auch in Düsseldorf etc beobachten.

Nun denn, unser  Wohnmobil steht aktuell in der Werkstatt unseres Vertrauen um TÜV, Inspektion und einen Satz neue Reifen zu bekommen. Anschließend geht es über den Winter in die heute frisch angemietete nagelneue Halle in Duisburg Orsoy.

Morgen früh führt mich der Weg zur Kernspintomografie um herauszufinden was mein seit nun 2 Wochen dickes und blockiertes Knie für Probleme hat und vor allem wie man es wieder in Ordnung bringen lassen kann.

Mal schaun was der morgige Tag für Überraschungen bereit hält…

Wir hatten Besuch…

…und zwar von der http://www.raget.li Crew, namentlich Christoph und Sonja aus der Schweiz.

Die beiden sind, ähnlich wie wir, mit ihrem super schönen Bus ein halbes Jahr quer durch Europa gefahren. Nachzulesen hier: www.raget.li

(Raget.li = Rakete)

Leider war während dieser zwei Wochen das Wetter so la la und der Wind wollte sich nicht wirklich von seine guten Seite zeigen, aber das hat unserer Stimmung keinen Abbruch getan, im Gegenteil.

So blieb viel Zeit sich über die gemachten Reiseerfahrungen auszutauschen, was höchst interessant war, da viele Ziele deckungsgleich mit unseren waren.

Wir haben die Zeit sehr genossen und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der Schweiz (wo dir beiden nun schon wieder sind) zum gemeinsamen Snowkiten.

Tja, und dann sind heute leider auch noch Tigga und Nicky nebst nettem „Anhang“ wieder Richtung Deutschland aufgebrochen. Auch sie hatten nicht allzu viel Glück mit dem Wind, und auch auf einen überschwemmten Campingplatz hätten sie sicher verzichten können.

(Das Meer kam über den Campingplatz)

Dennoch war die Stimmung wie immer familiär entspannt und der gemeinsame Weihnachtsmarktbesuch ist bereits in Planung.

Wir werden derweil, bei schönstem Sommerwetter, noch eine weitere Woche hier in aller Ruhe verbringen (jetzt, wo alle feriengebundenen Urlauber wieder weg sind), und den Ausklang unserer phantastischen Reise in vollen Zügen genießen.

Das nächste Update wird von daher wieder aus der Heimat erfolgen, auf die wir uns nach nunmehr einem Jahr wieder freuen 🙂

Tops und Flops der Europareise…

Fast 40.000 km, über 20 Länder, unzählige Städte, Orte, Strände… Da fällt es nicht leicht ein Gesamtfazit im Sinne eines Rankings zu erstellen. Wir versuchen es trotzdem mal, wohl wissend dass es im Grunde noch viel mehr echte Highlights gab…

 

Landschaftlich schönstes Land:

Norwegen. Vor allem durch die Fjordlandschaft im Westen & die Lofoten.

 

Kulturell am beeindruckendsten:

Marokko, positiv wie negativ. Gefolgt vom Baltikum (durch den Mix verschiedenster Kulturen)

 

Bestes Gesamtpaket:

Portugal. Interessante Städte, schöne Landschaften, Traumstrände + freundliche, hilfsbereite Menschen.

 

Große und kleine Städte die uns begeisterten:
Sevilla, Stockholm, Tallinn, Budapest, Marrakech und – Achtung! – Schwerin

(Die Auflistung der unzähligen netten Dörfer Südeuropas oder Norwegens würde hier den Rahmen sprengen)

 

Die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten:

Alhambra (Granada). Mezquita (Cordoba). Kathedrale (Sevilla)

Geisterstadt Pompej (Italien)

Medina Marrakesch & Platz Djeema El-Fna (Marokko)

Berg der Kreuze (Litauen)

Kachel-Kirche Almancil & Knochenkappelle in Evora (beides Portugal)

 

Wo wir uns rundum wohlgefühlt haben:

Andalusien (Spanien). Insbesondere Tarifa. Ruhe und Natur + sehenswerte Städte.

Halbinsel Peljesac mit kleinem Küstenort Viganj (Kroatien)

Sant Pere Pescador (Spanien). Strand, Stadt, Berge, Meer & perfekte Kitebucht – hier stimmt alles!

 

Die beeindruckendsten Erlebnisse:

Die Stille in der Sahara erleben (Erg Chebbi / Marokko)

Im Schnee und in der Mitternachtssonne am Polarkreis zu stehen (Norwegen).

Klettertour und Aussicht am Preikestolen & Gletscher aus nächster Nähe (Norwegen)

Durch das Gefängnis von Tallinn gehen (Estland).

Umgeben von gefühlt 1 Millionen Kreuzen auf dem Berg der Kreuze stehen (Litauen)

Mit dem eigenen Boot durch den Geirangerfjord, vorbei an tosenden Wasserfällen (Norwegen).

Die Atmosphäre in Auschwitz hautnah spüren (Polen).

Die früh morgendlichen Muezzin-Gesänge in Ouarzazate, die sich akkustisch alle auf dem dortigen Campingplatz zu treffen scheinen

 

Campingplätze die es uns angetan haben:

Camping Andenes (Andenes, Norwegen). Am Ende der Welt mit karibischem Strand gesäumt von Schären.

Camping Antony Boy (Viganj, Kroatien). Entspannte Atmosphäre trotz Hochsaison.

 

Die schönsten Frei-Steh-Plätze:

Bocca do Rio, Praia Amado, Santo Andre (alle Portugal)

Haukland auf den Lofoten (Norwegen)

Buchten an der Atlantikstraße (Norwegen)

 

Unsere Flops:

Ostküste Spaniens. Zuviel Beton, zu viele Bettenburgen.

Nordwesten Spaniens. Irgendwie nichts „besonderes“.

Nordosten Schwedens. Vor allem die E4 mit langweiligster Autofahrt.

Oslo – nicht wirklich schön, dafür unfassbar teuer!

Norwegische Bierdose – hält als Ersatz-Auspuff nicht länger als 500km.

Marokkanische Straßen und lettische Pisten.

2 x Schraube im gleichen Reifen.

Zollgebühren bei einem Kite-Import nach Kroatien (halber Neuwert).

Der Kurierdienst DHL den wir niemals wieder nutzen werden.

 

Und sonst noch…

Angenehmster Fahrstil: Spanier. Gänzlich ohne Stress und Hektik (außer Sevilla, da zählen auch rote Ampeln nicht).

Der schlimmste Fahrstil: Polen. Rasen und Überholen ohne Rücksicht.

Unsere Lieblings-Nationalität: die Holländer. Freundlich, offen, immer entspannt und gut drauf.

Sinnvollstes Zubehör bzw. Ausstattung: WLan-Richtantenne, Solaranlage, ADAC & ACSI-Campcard und Tankgasflasche.