Navi Falk F12…

…was wir uns definitiv nie wieder kaufen würden ist das Navi F12 von Falk.

Keines unserer bisherigen Navis, darunter Garmin, 2x TomTom und Falk 260 hat derart falsch bis hin zu gar nicht geroutet.

Man hat das Gefühl, dass das Gerät aus einem einzigen Fehler besteht.

Nicht so sehr in Deutschland, aber in Portugal, dem kompletten Baltikum, Polen, Slowakei, Ungarn und Kroatien. Einfach sagenhaft schlecht.

Manchmal routen Navis merkwürdig. Aber mit dem Falk F12 wären wir manchmal gar nicht am Ziel angekommen.

Unser persönliches Highlight war der Weg von Budapest nach Orebic.

Der Weg wurde mit knapp 2.500km berechnet (eigentlich nur gut 800km) und führte konsequent über Italien und von dort mit der Fähre rüber nach Kroatien. Sensationell! :). Und mindestens 100 andere Geschichten könnten wir noch über die Unzulänglichkeiten des  F12 erzählen.

Aber, lange Rede, kurzer Sinn:

War das Falk 260 fast tadellos, so ist das F12 ganz nah an Schrott.

Wir würden es nie wieder kaufen. Das nächste dürfte wohl wieder ein TomTom werden, wenn dort der Service nicht so extrem schlecht wäre. Vielleicht doch mal Navigon antesten? Mal schaun 😉

Dies mal so zur Info, nach ca. 16 Ländern Erfahrung, falls mal jemand ein neues Navi sucht.

P.S.: Die beste Navigation ist und bleibt die Kombination aus einer guten Landkarte und Isabell 😉

Unser Fazit für Polen, Slowakei und Ungarn…

… Fazit: Es gibt kein Fazit 😉

Da wir durch die Länder nur „durchgehuscht“ sind, lässt sich auch kaum etwas schreiben.

Außer vielleicht, dass wir in Polen den durchweg und bisher mit Abstand übelsten Fahrstil miterleben „durften“, eine Kombination aus Rücksichtslosigkeit und Hirnlosigkeit.

Dann natürlich, dass uns der Bummel durch Krakau sowie die dortigen Universität viel Spaß gemacht hat.

Dass man Auschwitz selber mal besucht haben sollte.

Und dass Budapest uns sicher wieder sehen wird, aber dann via Flieger.

Fazit für das Baltikum…

…auch wenn es schon ein paar Tage her ist, hier ein kleines Resümee.

Die Hauptstädte der drei Länder des Baltikums sind wirklich sehenswert, jede für sich hat seinen Charme. Auch das jeweilige Umland, die Wälder, Seen und natürlich Küste haben etwas.

Am meisten beeindruckt hat uns letztlich jedoch wie groß die Schere zwischen Arm und Reich immer noch zu sein scheint. Villen hier, Ruinen in denen Menschen leben (Ruinen ist wörtlich zu nehmen) dort. Shopping Malls hier, kleine Märkte mit jeglicher Art von Produkten für das „gemeine Volk“ dort. Porsche hier, zu Fuß Gehende dort.

Auch ist die Vergangenheit noch an jeder Ecke präsent. Kleine russische Dörfer der Altgläubigen, russisch-orthodoxe Kathedralen und Klöster. Allein schon die russische Sprache (durch den hohen Anteil an Russen allgegenwärtig) ist ja eine Welt für sich. Eine neue, fremde Kultur, die wir auf unserer Reise so erstmalig erlebt haben.

Für uns, die mit der „osteuropäischen“ Kultur bisher wenig bis gar keine Berührung hatten war es eine interessante Mischung von Ost und West, mal mehr mal weniger mit russischem Einschlag.

Interessant ist auch zu sehen, wie mit Hochdruck an der Modernisierung des jeweiligen Landes gearbeitet wird. Überall Straßenarbeiten, Baustellen, Erneuerungen. Und das aber zugleich noch so viel zu tun ist.

Ob wir noch mal wieder kommen? Wahrscheinlich ja, in 10 oder 15 Jahren, um zu sehen, wie sich die Dinge bis dahin verändert haben. Wir sind froh, hier und jetzt dort gewesen zu sein, um noch ein Stück Vergangenheit des Baltikums gesehen zu haben, die sicher in dieser Form irgendwann verschwunden sein wird.

(„This road was built with EU support“)

„Stadt der Kapitäne“…

Nein, es gibt die nächsten Tage und Wochen nicht nur Einträge und Bilder à la „Oli am Strand“, „Isa im Wasser“, „Oli beim Entspannen“… Natürlich gibt’s auch ein paar Eindrücke von Kroatien. Wie zum Beispiel von Orebic.

Orebic liegt etwa 5 km entfernt von Viganj, und gilt als das touristische und wirtschaftliche Zentrum der Halbinsel Peljesac. Das kleine Hafenstädtchen wird auch „Stadt der Kapitäne“ genannt, weil Orebic Sitz der größten Reederei Kroatiens war. Die mächtigsten Segelboote befuhren damals von hier die Weltmeere und auch heute noch ist die Stadt von schönen auffälligen Steinhäusern, den ehemaligen Kapitänsvillen geprägt.

Ein Bummel über die schmale Strandpromenade ist wirklich malerisch. Vorbei an großen Palmen, die die Vorgärten der alten Villen schmücken, an kleinen Cafes und Bars, ein paar Verkaufsständen. Immer mit Blick auf die vielen vorgelagerten Inseln, unter anderem Korcula. Alles wirkt sehr ruhig und idyllisch. Gegen Abend verwandelt sich die ruhige Promenade dann in eine belebte Flaniermeile.

Darüber hinaus findet man auf der Hauptstraße oberhalb der Strandpromenade (gleichzeitig auch Hauptdurchgangsstraße durch den Ort) diverse Lebensmittel- und Souvenirläden, Obststände und kleine Shops.


Mit gerade mal 4.000 Einwohnern ist das Städtchen insgesamt ziemlich übersichtlich, aber gerade deshalb besonders schön.

Noch viel schöner und auch viel kleiner sind die Dörfer Viganj und Kuciste. Dazu bald mehr…