Markusplatz in Venedig…

… wer schon mal da war, kennt das: Cola Light für 8,50 EUR, Milchkaffee für 12,80 EUR.

Nix gegen Oslo.

Oslo: unser Camping 35,- EUR ohne Strom und Dusche (das geht extra), belegtes Brötchen 9,- EUR, Pizza mit Schinken 20,- EUR. Mc Donald`s Hamburger 2,20 EUR. Ach, die Fahrt ins Zentrum nicht zu vergessen, Maut ca. 9,- EUR…

An diese Stelle hören wir auf, die Liste, die man durchaus noch in spannendere finanzielle Regionen führen kann, fortzuführen.

Zusammengefasst: Oslo ist tatsächlich scheiß teuer. Und wir sind, dachten wir, nicht ganz so empfindlich…

Fazit: Essen kaufen geht gar nicht. Morgen wird eine Angel gekauft 😉

Nun, nachdem wir also gelernt haben, dass man unser deutsches Preisniveau mindestens verdoppeln muss, lief es sich ganz unbeschwert durch die Fußgängerzone und zum umstrittenen 50er Jahre Rathaus (wir fanden’s ja nicht schlecht). Es folgt ein Bummel über die Aker Brygge (die beliebte Flaniermeile am Hafen), und von dort geht’s zurück ins tatsächlich interessante „Nobel-Friedenszentrum“. Sehr informativ und multimedial ziemlich beeindruckend umgesetzt.

Wie heißt es doch so schön im Reiseführer, die inneren Werte der Stadt Oslo zählen. Nun ja, Oslo ist nicht völlig hässlich, aber gesehen haben muss man Norwegens Hauptstadt nicht unbedingt. Das Nobel-Preis-Museum dagegen schon eher 😉

Wie auch immer, von der Innenstadt aus  ging es zur letzten Oslo-Sehenswürdigkeit, dem Frognerpark – hier hat sich 40 Jahre lang der Künstler Gustav Vigeland ausgetobt, vorwiegend mit menschlichen Statuen. Sehr akrobatisch und sehr nackt, was sich da so zeigt !

Der Rückweg zum Campingplatz gestaltete sich leider ziemlich schwierig, weil wir uns komplett verfahren haben, eine echten Irrfahrt von ca. 25 statt 10 Kilometern Fahrt (immer noch genervt, weil wir das Navi im WoMo haben liegen lassen). Bevor die Menschenmassen für den Grand Prix die Stadt überfallen (Lena wird die Busen-PR wohl auch nicht helfen), packen wir alles ein und starten gen Süden.

Nach kurzem Stopp in Argardstrand (angeblich wurden hier schon viele Künstler inspiriert wie Edvard Munch), in dessen kleinem Hafen wir kurz über das Übernachten nachgedacht haben, sind wir dann weiter nach Tönsberg gefahren (ebenfalls angeblich sehenswert). Auch wenn der Reiseführer anderer Meinung ist, ein Stopp hier kann man sich getrost sparen.

Der Tag war lang, also sind wir 5 Kilometer zurück nach Furustrand gerollt und stehen hier auf einem toll gelegenen Campingplatz direkt am Oslofjord.

Und in Oslo typischer Manier hat auch hier alles seinen Preis: Campingpatz,  jedoch dieses Mal mit Strom und ZWEI (!) „Duschmarken“ 35 EUR. Na geht doch, es wir günstiger 😉

Morgen geht es weiter die Küste entlang. Denn bei allem Preis-Schock muss man schon nach 24 Stunden sagen: Norwegen ist einfach herrlich natürlich! Und wir sind jetzt noch in der Touristenhochburg… ;), wie schön wird es erst im Fjordland…

In diesem Sinne freuen wir uns sehr auf die vielen nächsten Tage hier in Norwegen und eben ganz besonders auf das Fjordland mit allem was dazugehört und natürlich, viel weiter oben, die Lofoten. Aber bis dahin ist ja noch viel Zeit J

Und, wie gesagt, morgen wird eine Angel gekauft 😉

Tschüss, oder hei hei, wie der Norweger sagen würde!

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5 Gedanken zu “Markusplatz in Venedig…

  1. Walter7149

    Hallo Isabell und Oliver !
    Ist ja schoen,dass ihr in Norge gelandet seid.
    Oslo habt ihr ja nun schon zum teil gesehen.Euer CP war ganz in der naehe der neuen Holmenkollenschanze,habt ihr die auch besichtigt,und die neue Oper ?
    Laut einer norwegischen statistik ist Oslo die „teuerste“ stadt der welt – und gerade mit diesen eindruecken musstet ihr beginnen.Es ist eigentlich verkehrt alles in €uro umzurechnen,denn dann beginnt automatisch speziell bei deutschen touristen der sparwahn.
    Sparsamer kann man hier seinen urlaub auch verbringen,wenn man gut informiert ist ueber einige besonderheiten.
    Zum beispiel die kosten fuer CP kann man um 70 – 100 % reduzieren,d.h. nur jede 3. 4. 5. nacht oder gar nicht auf einen CP,d.h. unterwegs nach schoenen plaetzen zum „freistehen“ suchen.Noch ist vorsaison und durch die langen tage muss man nicht im dunkeln suchen.
    Einkaufen in grossen supermaerkten,sonderangebote,norwegische lebensmittel
    importe sind immer teurer
    tanken an automatentankstellen oder an tanksaeulen auf supermarktparkplaetzen
    ein spezieller tip fuer kaffeetrinker – an Statoil-tankstellen gibt es thermostassen mit deckel fuer ca. 120,-nkr,die bezahlt man einmalig und kann dann bis 31.12.2010 in jeder Statoil-tankstelle kostenlos am getraenkeautomaten kaffee,tee,heisse schokolade usw. auffuellen,auch mehrmals taeglich,wenn man eben dran vorbeifaehrt – wer wie ihr unterwegs ist hat bei richtiger nutzung nach drei tagen fuer den rest der zeit das getraenk umsonst – es lohnt sich
    fuer weitere spezielle auskuenfte stehe ich euch gern zur verfuegung per e-mail.

    viele gruesse von Walter aus Selbu

  2. admin

    hallo walter,

    vielen lieben dank für deine tipps und hinweise!

    sparen werden wir sicher nicht. zu mindest nicht mehr als sonst. eben im üblichen rahmen, wie frei stehen etc. wobei das bei uns wenig mit sparen zu tun hat.

    in den supermärkten sind wir bereits fündig geworden und das niveau ist, sagen wir, ok, hängt davon ab was man kauft.
    außer die günstigste flasche merlot, die haben wir heute im „momopolmarkt“ für umgerechnet 12euro gekauft. ich glaube, wir sollten das smuggeln im grossen stile beginnen 😉

    die tankstellen tipps sind bares geld wert, super, vielen dank. werden wir drauf achten und umsetzen 🙂

    nun sind wir bei grimstad, und die wenigen kilometer die wir bisher von norwegen gesehen haben, haben es uns bereits jetzt sehr angetan. und daher freuen wir uns auf auf die nächsten 2.000 bis 3.000 kilometer im schönen und spannenden norge:)

    viele grüße und nochmals bestens dank!

    o. + i.

  3. walter7149

    hallo ihr zwei !
    um euch nicht immer zu schreiben was noch sehenswert gewesen wäre wo ihr gestern wart muß ich mal in vorlauf kommen
    dabei will ich aber keinesfalls eure tourplanung vorgeben,sondern nur vorschläge machen
    in Tönsberg habt ihr schon das „Ende der Welt“ auf norwegisch „Verdens Ende“ verpasst
    neuer vorschlag „Südkap Lindesnes“ auf norwegisch „Sørkapp
    Lindesnes“
    wenn ihr auf den E-strassen ein schild mit kringeln seht und aufschrift „TURISTVEG“,dann kommt ihr auf landschaftlich schöne strecken mit weniger berufsverkehr,als beispiel kommt dann nach dem südkap irgendwann mal der „NORDSJØVEGEN“
    welchen straßenatlas habt ihr ? empfehlen kann ich euch den Statoilatlas „Norden“ mit ganz scandinavien und baltikum
    ist mein persönlicher favorit und gibt es nur an größeren Statoiltankstellen
    wünsche euch eine gute reise und schönes wetter

    Walter

  4. admin

    super tipps! vielen dank.
    NORDSJØVEGEN schaffen wir, war auch geplant, am rest sind wir leider vorbei 🙂
    atlas haben wir in oslo im buchhandel gekauft. ist nur norwegen drauf auf 200 seiten maßstab 1: 325000, werden uns aber auf jeden fall noch deinen tipp atlasbeim nächsten tanken anschauen, den kaffee becher haben wir heute bereits erstanden 🙂
    vielen lieben dank!
    grüße
    wir

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