Düne, See und Wein…

… vom Capbreton trieb es uns weiter Richtung Norden, am Atlantik entlang. Landes, so nennt sich das Department hier, ist die waldreichste Region Frankreichs und das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas. Daran bleibt kein Zweifel: überall Bäume, Bäume, Bäume. Strandkiefern um genau zu sein. Beeindruckend viel Wald!

Über Mimizan-Plage fahren wir weiter zur Dune du Pyla, Europas größter Düne mit ca. 3km Länge, 500m Breite und 122m Höhe.

Ein lustiger Aufstieg (auch wenn man „nur“ die Treppen nimmt), ein wirklich grandioser Ausblick auf das Becken von Arcachon und den endlosen Wald, und ein noch witzigerer Abstieg (ohne Treppen).

Auf dem großen Parkplatz an den Dünen lässt sich für 8 EUR (4 Std.) nicht nur parken sondern auch übernachten (dann zahlt man 10 EUR/24 Std). Leider war es Sonntag, das heißt ganz Frankreich ist auf den Beinen und am Meer. Entsprechend voll war es. Somit trieb es uns weiter, in etwas ruhigere Gefilde und zwar zum Surfersee Etang de Cazaux et Sanguinet.

Sanguinet selbst liegt direkt am Seeufer. Hier haben wir in einem Wald unweit des Sees (zur Zeit noch) kostenfrei übernachtet.

Am nächsten Morgen entscheiden wir spontan, dem Meer den Rücken zu zu kehren, und uns dem Wein zu widmen. Ziel ist das berühmte Weindörfchen St. Emilion. Der Weg dorthin führte wieder durch endlose Kilometer von Kiefernwald, immer nur geradeaus … sehr beeindruckend, aber irgendwann auch etwas monoton. Umso schöner, wenn dann irgendwann das Bordelaise folgt, und statt Kiefern nun Weinschlösser und Weinhänge die Landschaft prägen.

Saint Emilion. Weinliebhabern läuft jetzt das Wasser im Munde zusammen. Nicht-Weinliebhabern sei es dennoch empfohlen, denn das Dörfchen steht unter UNESCO-„Schutz“ und ist wirklich sehenswert. Wirklich süße, beschauliche Plätze, steile Gassen – und natürlich unendlich viele Weinläden.

(Wie teuer ist der teuerste Wein bei diesem Händler…?) 🙂

Nach dem Besuch von St. Emilion ging es weiter nach Bordeaux, wo wir uns auf dem Campingplatz Camping de Bordeaux Lac breit gemacht haben (in der Nähe von Großstädten stellen wir uns immer auf einen Camping). Der Platz scheint recht neu, liegt relativ ruhig und ist nur 8 km vom Namensgeber entfernt. Von daher geht es morgen früh mit dem Roller in die Stadt. Traut man den Reiseführern soll Bordeaux ja wirklich eine Besichtigung wert sein.

Wir werden berichten 🙂

PS: noch eine Anmerkung zu Mimizan bzw. Mimizan-Plage: Ich war vor über 10 Jahren schon mal dort. Und auch damals stand die Papierfabrik schon in der Nähe und auch damals roch es arg streng dort. Wenn auch etwas abgeschwächt so auch diese Mal. Uns ist völlig unverständlich wie man in diesem Mief freiwillig seine Zeit verbringen kann…

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Ein Gedanke zu “Düne, See und Wein…

  1. Horst

    Hallo ihr beiden,

    viel Spaß beim Verkosten, beim Genießen . . . und beim Wein-Glückselig-sein.
    Kulinarisches gehört für euch sicher wie selbstverständlich dazu.
    Ach, ja, . . . danke für eure tollen Erzählungen soweit. Wir sind schon voller Vorfreude, bis es dann auch für uns Mitte Juli endlich los geht.

    Beste Grüße aus Alpes Maritimes
    Horst

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