Größter Markt und älteste Buchhandlung…

… wieder einmal ein Tag der Superlative.

Heute morgen um 9 Uhr ging es auf den Wochenmarkt in Barcelos, der angeblich Größte in Europa.

Das kann man sehr wohl glauben, wenn man inmitten des Platzes steht und überall nur Verkaufsstände sieht. Hier kriegt man wirklich alles, von Lebensmitteln, über Kleidung und sonstigen Textilien bis hin zu lustigen Dingen wie seltsamen Schuhen, Schnitzereien, Satteln, allerlei aus Blech und Eisen (keine Ahnung wofür das alles sein soll) – und natürlich zig Stände die den berühmten rot-schwarzen Hahn verkaufen.

Kleine Kurzgeschichte zum Hahn gefällig?

Die Legende besagt, dass im 14. Jahrhundert ein unschuldiger Mann aus Galizien gehängt werden sollte. In seiner Verzweiflung rief er den gerade speisenden Richtern zu: „Dieses gebratene Huhn wird krähen wenn ich die Wahrheit sage!“. Klar, der Hahn krähte, und seitdem ist der Hahn das Kultsymbol für Portugal.

(Natürlich haben wir auch einen gekauft! Eigentlich gleich zwei 😉 )

Von Barcelos ging es nun nach Porto, die heimliche Hauptstadt des Landes.

Neben Lissabon die einzige Großstadt Portugals. Trotz seiner 400.000 Einwohner eine wirklich schöne Stadt, wenn auch auffällig ist, dass die Häuser und Bauten insgesamt verfallener und maroder sind als in Lissabon. Aber auch oder gerade das hat hier seinen Charme.

Die Gassen sind wirklich einmalig, schmal, dunkel, grau, kaputte Fenster und Türen, abbröckelnde Fassaden.

Statt Kirchen und Klöstern haben wir uns heut die älteste Buchhandlung Portos ausgeguckt, Lello & Irmao. Ein wunderschöner kleiner Laden mit einer enorm großen, geschwungenen Holztreppe. Keine Ahnung wie viele Leute nur kommen um die Inneneinrichtung zu bestaunen, zu mindest waren wir nicht alleine dort, mit Fotoapparat bewaffnet 🙂

Ja, Porto kann was. Neben Lissabon eine wirklich sehenswerte Stadt. Durch die alten, teilweise verfallenen Fassaden und die malerische Lage am Douro vielleicht sogar etwas reizvoller anzuschauen…

(Praca da Ribeira)



(Lello & Irmao)


Man sagt: in Porto wird das Geld verdient, in Lissabon wird es ausgegeben. Da könnte was dran sein…

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