R.I.P. …

… Rest In Peace treuloser Son of Hibachi.

Er hat uns mehr oder weniger treu die letzten 2 Jahre begleitet.

Und das Konzept ist auch wirklich großartig.

Kohle rein. Anzünder rein. Zuklappen. Warten. Fertig. Durch den Kamineffekt glüht die Kohle von alleine fix durch. Nach Gebrauch dann kurz warten und noch heiß wieder in die Transporttasche stecken. Ganz einfach. Ganz simple. So gut das Konzept, so schlecht leider die Qualität. So sind uns in nur zwei Jahre auch jetzt zum zweiten Male die Grillroste durchgeglüht und die Beschichtung abgebröckelt, womit der Grill letztlich nicht mehr zu verwenden ist.

Ein trauriger Tag. Aber es musste sein. Wir haben unseren geliebten aber untreuen Grill “Son of Hibachi” recht unfeierlich zu Grabe getragen und in einem großen grünen Müllcontainer entsorgt.

Wer also Tipps für einen guten und vor allem campingtauglichen Holzkohlegrill hat, immer her damit….

PS1:

Wer das Konzept nicht kennt, einfach im Internet in die Suchmaschine „Son of Hibashi“ eingeben und bei den dann folgenden Ergebnissen die „.de“ Seite anklicken. Hier steht alles erklärt.

PS2:

@Tigga: Wir haben als Zwischenlösung mal deinen Grill gekauft 🙂 Mal schaun ob unser Rost hält… 😉

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Die letzten Meter Portugal…

… langsam aber sicher kommen wir der nördlichen Grenze Portugals näher.

Wir verlassen die Lagune und steuern gen Norden. Dabei fahren wir so nah wie möglich am Meer entlang.

Auf der Höhe von Sao Pedro de Moel führt die endlos lange Straße direkt am Wasser oder durch Pinienwälder entlang. Wo kein Wald und keine Dünen sind, da sind Meer, Klippen und beeindruckende Buchten. Auch Freistehen ist hier überall problemlos möglich.

(20 – 30km, immer nur geradeaus)

(Praia Velha, man kann prima oben, aber auch genauso gut unten, direkt am Wasser stehen. Auf Fahrradfahrer kommen hier auf ihre Kosten, 50km und mehr Radwege)

(Pedrogao, Isa beim Versuch die Laterne im Hintergrund für das Bild zu verdecken 😉  )

(Praia de Mira, auch hier hätte man am Ende der „Promenade“ stehen können)

(Praia de Mira, der Sand in der Karibik ist nicht weißer oder feiner, wirklich klasse)


(Praia de Mira)

Wir überlegen kurz ob wir über Nacht bleiben. Entscheiden uns dann jedoch weiter nach Sao Jacinto zu fahren (gegenüber von Aveiro), noch ein paar „Kilometer machen“.

Der Weg war ürigens zum Teil abenteuerlich. Aus einer zweispurigen Straße wird eine einspurige, wird eine holprige Piste die nur noch mit 4×4 zu befahren ist. Ein netter älterer Portugiese führte uns  letztlich wieder aus dem Pistengewirr auf die Nationalstraße.

Nach einem kurzen Einkauf im 5×5 Meter großen Dorfsupermarkt gesellen wir uns zu drei anderen Mobilen an die Dünen von Sao Jacinto, schmeißen den Grill an (leider ein letztes mal an, dazu gleich mehr) und gehen wenig später schlafen.


Heute morgen ging es dann weiter, die Küste entlang bis nach Esposende, wo es angeblich einen Flachwasser-Kitespot geben soll. Den Spot, quasi direkt an der Stadt angrenzend, finden wir, aber kein wirklich gutes Plätzchen zum ruhigen Übernachten.

Daher entscheiden wir die 15km rüber nach Barcelos zu fahren um dort zu schlafen und morgen früh auf den jeden Donnerstag stattfindenden angeblich größten Markt Europas geben.

Mal schaun ob e wirklich soooooo grooooß ist. Morgen wissen wir mehr… J