„Armut“ und „Reichtum“…

… liegen ja manchmal ganz nah beieinander.

In der Serra de Sintra nur wenige Kilometer. In dem großen Park im Süden Sintras gibt es einiges zu sehen – wir haben uns für das Kapuzinerkloster und den Palacio de Pena entschieden. Extreme par Excellence.

Das Kapuzinerkloster (Convento dos Capuchos, wie die Portugiesen sagen würden) ist eine einsame, kleine Klosteranlage in den tiefen Wäldern der Serra.

Alles wirkt ein wenig verwildert, fast verwunschen. Im Inneren des Klosters erlebt man das wofür das Kloster bekannt ist: absolute Einfachheit. Gewollte Armut, gepaart mit eisernem Glauben. Das Resultat: Räume, ca. 1,5 x 1,5 m klein, ein winziges Fenster. Das war‘s. Und die Tür niedrig genug, dass man sich (natürlich in Ehrfurcht) verbeugen muss. Alles ist klein, schmal, niedrig. Türen, Fenster, Wände sind mit Kork verkleidet, wovon es hier in den Wäldern genug gibt. Beeindruckend. Und sehenswert!

(selbst wenn er wollte hätte, hätte er dort nicht durch die Tür gepasst, Isabell hat`s knapp geschafft…)

Der Palacio de Pena – das absolute Gegenteil. Prunk, Protz, Üppigkeit wohin das Auge schaut. Wilder Architektur-Mix, von allem etwas. Hier maurisch. Da manuelinisch. Und Vergleiche mit DisneyWorld kommen nicht von ungefähr. Auch beeindruckend. Aber anders.

Eintritt für beides als Kobi-Ticket: 11,- EURO/Pers.

Und morgen geht es nach Sintra. Oder Cascias. Oder Beides. Mal schaun 🙂

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