Cordoba – Geschichte ziemlich anschaulich…

Cordoba stand bei uns vor allem aufgrund der Mezquita, der Kathedrale der Stadt, auf dem Programm.

Die Stadt selbst, mit 320.000 Einwohnern einer der größten Städte Andalusiens und einstige Hauptstadt dieser Region, wirkt spontan etwas verschlafen. Nicht modern und jung, eher etwas altbacken, aber durch die schöne Altstadt irgendwie gemütlich und typisch spanisch. Es gibt viele Kirchen, Türme und Museen – uns interessiert aber nur die Mezquita.

Die Mezquita wird gerne als Moschee-Kathedrale bezeichnet, und diesem Namen macht sie wirklich alle Ehre. Die Geschichte in Kurzform: zunächst stand an ihrer Stelle eine Kirche, diese wurde von den muslimischen Herrschern zerstört und es entstand die heute noch erhaltene Moschee, die ständig erweitert wurde. Mit final über 22.000m2 machte sie Cordoba seinerzeit zu dem Pilgerzentrum der islamischen Welt. Erst ca. 500 Jahre später (als Cordoba wieder unter christlicher Herrschaft war), lies der damalige König die gewaltige Kathedrale erbauen, und das inmitten der Moschee.

Die Mezquita lebt in der Tat von diesem Kontrast, der gigantischen Kathedrale inmitten des Säulenwaldes (mit 800 Säulen!) der Moschee.

Wir sind ja sonst nichts so richtig „geschichtsversessen“, aber hier müssen auch wir sagen: Ein beeindruckendes Bauwerk und eine großartige Veranschaulichung der Geschichte der Stadt.

Nun gehts weiter. „Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat noch keine Wunder gesehen“, besagt ein altes Sprichwort.
Das werden wir nun mal überprüfen und uns auf den Weg nach Sevilla machen…

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