Dumm gelaufen. Aus D70s wird D90…

… nie hat sie ihren Dienst verweigert. War zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Doch ausgerechnet jetzt fängt unsere geliebte Nikon D70s an blöde Punkte auf alle Bilder zu projezieren.

Nachdem wir sämtliche Objektive getestet haben, war klar, es ist die Kamera selbst.

Leider blieben auch unsere Reinigungsversuche erfolglos und die Suche nach einem Reparaturbetrieb in Tarifa ging ebenfalls nach hinten los.

Jetzt war guter Rat teuer. In diesem speziellen Fall sogar sehr teuer, denn auf Fotos verzichten wollten wir selbstverständlich nicht. Also fuhren wir in den ca. 30km entfernten MediaMarkt von Algeciras.

Eigentlich wollten wir „nur“ einen neuen Body kaufen, mussten aber schnell lernen, dass hier nur noch „Kits“ verkauft werden, also inkl. Objektiv.

Nun denn, wenn wir keine Wahl haben… das Objektiv kann man zumindest wieder verkaufen (und auch die alte Kamera reparieren lassen und verkaufen).

Also einen Moment nachgedacht, ob wir die Nikon D5000 oder doch besser die D90 nehmen, die so hoch gelobt wird… entschieden und schlagartig um gute 850 Euro ärmer geworden, dafür aber um eine Nikon D90 inkl. unnötigem Objektiv reicher. Wie gut, dass bald Weihnachten ist 🙂

PS: Nach einem Tag testen und probieren können wir das viele Lob bestätigen: Die D70s war schon klasse, aber die D90 ist der Renner. Wenn jemand eine neue Kamera sucht, wir können sie empfehlen.

Düne von Paloma und Bucht von Bolonia.

Hier mal ein paar Fotos von der Düne von Paloma, am nördlichen Ende der „Bucht“ von Tarfia.

Recht beeindruckend, wenn man dort oben steht…

Unten der Küstencheck, ob niemand von Marokko rüber geschwommen ist. Verdeutlicht im Übrigen, wie groß die Düne ist…

ooooooh…

immer dieser Wind… 😉

… dann eben so:

Danach ging es weiter ins ca. 20km entfernte Bolonia.

Neben der antiken Ausgrabungsstelle „Baelo Claudia“ mit dazugehörigem Museum (ein Römer war damals der Meinung an dieser Stelle ein Dorf und eine Fischfabrik direkt am Meer zu bauen und exportierte seine feine Kost erfolgreich nach Rom), gibt es hier eine wirklich schöne Bucht, die viel Ruhe ausstrahlt und einen Besuch lohnt.

Hält man sich am Ende des Ortes links, gelangt man zu einem schönen Surfstrand inklusive Bar (Danke für den Tipp!)… und leider auch zu zwei völlig wild gewordenen Hunden, die uns gute 400 Meter verfolgt haben.

Dem dritten Gang des Roller waren die beiden dann letztlich doch unterlegen und so fuhren wir wieder fix zurück nach Tarifa.

Aus verständlichen Gründen konnten wir von diesem Strand kein Foto machen 😉