Die Schönen und Reichen? – Marbella

Auf einem Schild lesen wir „Costa del Sol. Costa del Golf“. Wie wahr! Die Küstengegend um Marbella ist geprägt von schön angelegten Appartmentanlagen zu denen zum großen Teil auch eine Golfanlage gehört. An jeder Ecke gibt es Immobilienmakler die die vielen Wohnungen und Häuser zum Verkauf anbieten.

Wie so häufig gibt es im Zentrum kaum eine Möglichkeit zu stehen, deshalb bleiben wir im Campingplatz Cabopino, ca. 12 km von Marbella entfernt. 22 EUR ist ein stolzer Preis für eine Nacht. Wlan, sofern man es braucht kostet unfassbare 8 EUR (!) für 24 Stunden (Parkuhrprinzip)

Die 22 Euro für den Platz würden sich lohnen wenn man das umfangreiche Animationsprogramm nutzen würde (was kostenfrei ist), wie z.B. Klettern, Pilates, Yoga und sogar Spanischunterricht oder einfach nur im Hallen- oder Freibad planschen würde. Spanischunterricht würde uns sicher ganz gut tun, aber wir beschließen erst mal Marbella zu besichtigen.

Wir sind doch etwas erstaunt wie wenig „Schöne und Reiche“ man sieht. Naja, vielleicht liegt es an der Nebensaison. Es ist wenig los, keine großen Segelschiffe und Jachten. Die Promenade ist, sagen wir mal „nett“, mit vielen ansprechenden Restaurants und Cafes. Leider ist diese auch verbaut mit unzähligen Appartment- und Hotelhäusern, aber man gewöhnt sich dran. „Die Reichen“ wohnen, so vermuten wir, wohl eh im Hinterland, was von unzähligen größeren und kleineren Villen bedeckt ist.

Wer die „Schönen“ und die „Reichen“ sehen will, zudem in einer charmanten Umgebung, der sollte besser nach St. Tropez fahren.

Unser Fazit:

Marbella kann man sich angucken, muss man nicht.

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